Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese AGB regeln die Zusammenarbeit zwischen art&impact und den Auftraggeber*innen für Workshops, Kurse, Projektwochen, Seminare sowie Beratungs- und Konzeptionsleistungen.
Geltungsbereich und Begriffe
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen art&impact und den Auftraggeber*innen über Workshops, Kurse, Projektwochen, Seminare, Veranstaltungen sowie Beratungs- und Konzeptionsleistungen im Bereich Kunstvermittlung und Awareness-Arbeit.
Verbraucher*innen im Sinne dieser AGB sind natürliche Personen, die einen Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließen, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer*innen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
Der Begriff Auftraggeber*innen umfasst Verbraucher*innen und Unternehmer*innen, sofern eine Regelung nicht ausdrücklich nur für eine dieser Gruppen gilt.
Abweichende Bedingungen der Auftraggeber*innen gelten nur, wenn art&impact ihrer Einbeziehung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Leistungen
art&impact erbringt insbesondere Leistungen in den folgenden Bereichen:
- Kunstkurse und künstlerische Bildungsangebote
- Workshops, Seminare und Projektwochen
- Teambuilding-Formate für Unternehmen und Organisationen
- Awareness-Workshops und Sensibilisierungsangebote
- Entwicklung von Awareness-Konzepten
- Begleitung von Veranstaltungen als Awareness-Person
- Beratungs-, Planungs- und Konzeptionsleistungen
Art, Inhalt, Ort, Termin, Dauer, Teilnehmer*innenzahl, Vergütung und sonstiger Leistungsumfang ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Buchungsbestätigung oder einer sonstigen individuellen Vereinbarung.
Werte und Zusammenarbeit
art&impact versteht die eigene Arbeit als Beitrag zu einer diskriminierungsarmen, demokratischen, inklusiven und respektvollen Praxis.
Von Auftraggeber*innen, Teilnehmenden, Betreuungspersonen und Kooperationspartner*innen wird ein respektvoller Umgang miteinander erwartet. Rassistische, antisemitische, sexistische, queerfeindliche, ableistische, gewaltverherrlichende oder anderweitig menschenfeindliche Verhaltensweisen werden nicht toleriert.
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen kann art&impact nach Maßgabe der Regelungen zur Teilnahme und Sicherheit geeignete Maßnahmen ergreifen oder die Zusammenarbeit aus wichtigem Grund beenden.
Vertragsschluss
Anfragen über die Website, per E-Mail, telefonisch oder über andere Kommunikationswege sind unverbindlich und stellen noch keine Buchung dar.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn die Auftraggeber*innen ein Angebot von art&impact innerhalb der darin genannten Frist in Textform annehmen oder art&impact die Buchung in Textform bestätigt.
Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder in der Buchungsbestätigung haben Vorrang vor diesen AGB.
Die AGB werden den Auftraggeber*innen vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt. Mit der Annahme des Angebots oder der Buchungsbestätigung wird ihrer Geltung zugestimmt.
Widerrufsrecht für Verbraucher*innen
Verbraucher*innen steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, sofern keine gesetzliche Ausnahme eingreift.
Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen besteht kein Widerrufsrecht, wenn der Vertrag für die Leistung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.
Ob eine konkrete Leistung unter diese Ausnahme fällt, richtet sich nach Art und Inhalt der gebuchten Leistung. Soweit ein Widerrufsrecht besteht, erhalten Verbraucher*innen vor Vertragsschluss eine gesonderte Widerrufsbelehrung und ein Muster-Widerrufsformular.
Soll art&impact auf ausdrücklichen Wunsch der Verbraucher*innen bereits während einer bestehenden Widerrufsfrist mit einer Leistung beginnen, werden die hierfür gesetzlich erforderlichen Erklärungen gesondert eingeholt.
Durchführung und Leistungsänderungen
art&impact führt die vereinbarten Leistungen fachgerecht und entsprechend dem vereinbarten Konzept durch.
Geringfügige und zumutbare Änderungen des Ablaufs, der Methoden, der verwendeten Materialien oder der zeitlichen Einteilung bleiben vorbehalten, sofern der Gesamtcharakter und der vereinbarte Zweck der Leistung erhalten bleiben.
Eine Änderung des Veranstaltungsorts, des Termins oder wesentlicher Leistungsbestandteile erfolgt nur aus sachlichem Grund und unter angemessener Berücksichtigung der Interessen der Auftraggeber*innen.
art&impact darf geeignete und fachlich qualifizierte Ersatzpersonen einsetzen, sofern die persönliche Leistungserbringung durch eine bestimmte Person nicht ausdrücklich als wesentlicher Vertragsbestandteil vereinbart wurde.
Ist für eine Veranstaltung eine Mindestteilnehmer*innenzahl erforderlich, wird dies im Angebot oder in der Buchungsbestätigung angegeben.
Honorare, Nebenkosten und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot. Sofern dort nichts Abweichendes vereinbart wurde, gilt:
- 50 Prozent des vereinbarten Honorars sind nach Vertragsschluss und Erhalt der entsprechenden Rechnung fällig.
- Die restlichen 50 Prozent sind nach vollständiger Durchführung der vereinbarten Leistung fällig.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu bezahlen.
Bei längerfristigen Projekten, regelmäßig stattfindenden Kursen oder umfangreichen Konzeptionsleistungen können abweichende Abschlagszahlungen vereinbart werden.
Gegenüber Verbraucher*innen verstehen sich sämtliche Preisangaben als Gesamtpreise einschließlich aller unvermeidbaren Preisbestandteile und, soweit sie anfällt, der gesetzlichen Umsatzsteuer. Wird die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG angewendet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Gegenüber Unternehmer*innen können Preise als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen werden.
Material-, Reise-, Übernachtungs-, Raum- oder sonstige Nebenkosten werden nur berechnet, wenn sie im Angebot ausgewiesen oder nachträglich in Textform vereinbart wurden.
Stornierung durch Auftraggeber*innen
Stornierungen müssen in Textform, beispielsweise per E-Mail, erklärt werden. Maßgeblich für die Berechnung der Frist ist der Zeitpunkt, zu dem die Stornierung bei art&impact eingeht.
Sofern im individuellen Angebot nichts Abweichendes vereinbart wurde, kann art&impact bei einer Stornierung folgenden pauschalierten Schadensersatz verlangen:
- Bis einschließlich 14 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin: kostenfrei
- 13 bis 7 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin: 50 Prozent des vereinbarten Honorars
- 6 Kalendertage bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin: 75 Prozent des vereinbarten Honorars
- Weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichtteilnahme: 90 Prozent des vereinbarten Honorars
Ersparte Aufwendungen und Einnahmen aus einer anderweitigen Belegung des Termins werden angerechnet.
Den Auftraggeber*innen bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass art&impact kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden als die jeweilige Pauschale entstanden ist.
art&impact bleibt der Nachweis eines höheren tatsächlich entstandenen Schadens vorbehalten.
Bereits verbindlich beauftragte und speziell für den Auftrag beschaffte Materialien oder nicht mehr stornierbare Leistungen Dritter können zusätzlich berechnet werden, soweit diese Kosten nicht bereits in der Stornierungspauschale enthalten sind. Die Kosten werden auf Wunsch nachgewiesen.
Absage durch art&impact und höhere Gewalt
Kann art&impact eine vereinbarte Leistung aus einem wichtigen Grund nicht durchführen, insbesondere wegen Krankheit, Unfall, höherer Gewalt, behördlicher Maßnahmen oder des unvorhersehbaren Ausfalls eines Veranstaltungsorts, werden die Auftraggeber*innen unverzüglich informiert.
art&impact bietet nach Möglichkeit einen angemessenen Ersatztermin oder eine geeignete Ersatzperson an. Ist dies nicht möglich oder für die Auftraggeber*innen nicht zumutbar, werden bereits geleistete Zahlungen für noch nicht erbrachte Leistungen vollständig erstattet.
Bereits vollständig erbrachte, ausdrücklich beauftragte und für die Auftraggeber*innen selbstständig nutzbare Vorbereitungs- oder Konzeptionsleistungen bleiben vergütungspflichtig.
Für Leistungen, die aufgrund der Absage nicht erbracht werden, werden keine zusätzlichen Material-, Reise- oder Ausfallkosten berechnet.
Weitergehende Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den Haftungsregelungen dieser AGB.
Längerfristige Projekte und regelmäßige Kurse
Die Laufzeit, Anzahl der Termine, Kündigungsfristen und Zahlungsintervalle längerfristiger Projekte oder regelmäßig stattfindender Kurse ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Buchungsbestätigung.
Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Bereits erbrachte Leistungen sind im Fall einer Vertragsbeendigung zu vergüten. Im Voraus geleistete Zahlungen für Leistungen, die nach Vertragsbeendigung nicht mehr erbracht werden, werden erstattet.
Teilnahme, Minderjährige und Aufsicht
Die Auftraggeber*innen sind verpflichtet, bei der Auswahl der Teilnehmenden die im Angebot genannten Altersgruppen, Teilnahmevoraussetzungen und Anforderungen zu beachten.
Bei Veranstaltungen für institutionelle Gruppen, insbesondere Schulen, Hochschulen, Vereine oder Einrichtungen, verbleibt die Aufsichtspflicht bei den von der jeweiligen Einrichtung eingesetzten Lehr-, Fach- oder Betreuungspersonen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Bei einzeln buchbaren Angeboten für Minderjährige übernimmt art&impact die Aufsicht nur während der in der Buchungsbestätigung genannten Kurs- oder Veranstaltungszeit und ab der ordnungsgemäßen Übergabe des Kindes. Vor Beginn und nach Ende dieser Zeit liegt die Aufsichtspflicht bei den Erziehungsberechtigten oder einer von ihnen beauftragten Person.
Erziehungsberechtigte beziehungsweise verantwortliche Betreuungspersonen müssen art&impact vor Beginn über gesundheitliche Besonderheiten, Allergien, Unterstützungsbedarfe oder sonstige Umstände informieren, die für eine sichere Teilnahme relevant sind. Für Notfälle sind aktuelle Kontaktdaten bereitzustellen.
Sicherheit und Ausschluss von der Teilnahme
Teilnehmende haben die Sicherheits-, Hygiene- und Verhaltenshinweise von art&impact sowie die geltenden Regeln des Veranstaltungsorts zu beachten.
art&impact kann Teilnehmende nach vorheriger Ermahnung ganz oder teilweise von einer Veranstaltung ausschließen, wenn sie den Ablauf erheblich stören, andere Personen gefährden oder wiederholt gegen Sicherheitsregeln oder die Grundsätze eines respektvollen und diskriminierungsarmen Umgangs verstoßen.
Eine vorherige Ermahnung ist nicht erforderlich, wenn ein sofortiger Ausschluss zum Schutz anderer Personen oder zur Abwehr einer konkreten Gefahr erforderlich ist.
Die finanziellen Folgen eines berechtigten Ausschlusses richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Ersparte Aufwendungen werden berücksichtigt.
Urheberrecht und Nutzungsrechte
Von art&impact erstellte Konzepte, Unterrichtsmaterialien, Texte, Präsentationen, Vorlagen, Methodenbeschreibungen und sonstige Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, erhalten die Auftraggeber*innen ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht, die überlassenen Materialien für den konkret vereinbarten Vertragszweck zu verwenden.
Eine darüber hinausgehende Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung, Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Nutzung bedarf der vorherigen Zustimmung von art&impact in Textform.
Die Urheber- und Nutzungsrechte an Kunstwerken oder sonstigen schöpferischen Arbeiten, die von Teilnehmenden geschaffen wurden, verbleiben bei den jeweiligen Urheber*innen.
Foto-, Video- und Tonaufnahmen
Foto-, Video- oder Tonaufnahmen von Teilnehmenden werden von art&impact nur angefertigt und veröffentlicht, wenn hierfür eine geeignete gesetzliche Grundlage oder eine gesonderte Einwilligung vorliegt.
Bei Minderjährigen wird eine erforderliche Einwilligung von den Erziehungsberechtigten eingeholt. Die Erteilung einer Einwilligung ist freiwillig und keine Voraussetzung für die Teilnahme, sofern Aufnahmen nicht ausnahmsweise notwendiger Bestandteil des ausdrücklich gebuchten Angebots sind.
Eine Einwilligung kann nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Auftraggeber*innen und Teilnehmende dürfen Aufnahmen während einer Veranstaltung nur anfertigen, wenn dadurch keine Rechte anderer Personen verletzt und die Durchführung der Veranstaltung nicht beeinträchtigt wird.
Beanstandungen und Mängel
Beanstandungen sollen art&impact möglichst zeitnah mitgeteilt werden, damit eine Prüfung und gegebenenfalls eine angemessene Abhilfe möglich ist.
Bei behebbaren Mängeln ist art&impact innerhalb einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Nacherfüllung zu geben, soweit dies gesetzlich vorgesehen und im Einzelfall zumutbar ist.
Die gesetzlichen Gewährleistungs- und Mängelrechte der Auftraggeber*innen bleiben unberührt.
Haftung
art&impact haftet unbeschränkt für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Die unbeschränkte Haftung gilt ebenfalls bei einer Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, bei der Übernahme einer ausdrücklichen Garantie oder beim arglistigen Verschweigen eines Mangels.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet art&impact nur für den vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Auftraggeber*innen regelmäßig vertrauen dürfen.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter*innen, Beschäftigten und Erfüllungsgehilf*innen von art&impact.
Für Verlust oder Beschädigung mitgebrachter Gegenstände haftet art&impact ausschließlich nach Maßgabe der vorstehenden Regelungen.
Datenschutz und Verbraucherstreitbeilegung
Personenbezogene Daten werden ausschließlich nach Maßgabe der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
art&impact ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbraucher*innen gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden.
Ist die Auftraggeberin oder der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Geschäftssitz von art&impact ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis. Gesetzlich zwingende Gerichtsstände bleiben unberührt.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.